Die Landespolizeidirektion Niederösterreich hat eine Gruppe jugendlicher Tatverdächtiger ausgeforscht, die im Bezirk St. Pölten wiederholt Schaffner und ÖBB-Sicherheitspersonal attackiert haben soll.

Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Jugendliche, die laut Polizei im Raum Wilhelmsburg und im Bezirk St. Pölten über längere Zeit durch gewalttätige Übergriffe auf Zugpersonal aufgefallen waren. Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich wurde die Bande nach verdeckten Ermittlungen und Befragungen identifiziert.

Der bislang schwerste Vorfall ereignete sich Anfang Mai, als ein Kontrolleur einem bereits mehrfach auffällig gewordenen Jugendlichen den Zugeinstieg verwehren wollte. Der Sprecher der Landespolizeidirektion, Johann Baumschlager, bestätigte gegenüber noe.ORF.at: „Dabei wurde er von einem zur Tatzeit noch 14-Jährigen mit mehreren Schlägen ins Gesicht körperlich attackiert, wobei er schwer verletzt wurde." Der Kontrolleur musste medizinisch versorgt werden.