Medizinerinnen und Mediziner des Zentrums für Schwerbrandverletzte am Wiener AKH beobachten seit 2022 eine steigende Zahl von Patientinnen und Patienten, die nach Trainsurfing-Episoden behandelt werden müssen, wie eine aktuelle Studie im Journal of Clinical Medicine zeigt.

Die Fälle steigen laut einer Studie von Medizinerinnen und Medizinern vom Zentrum für Schwerbrandverletzte am Wiener AKH: Sie beobachten seit 2022 eine "steigende Zahl von Patienten", die dort wegen Trainsurfing behandelt werden. Im Vergleichszeitraum von 1994 bis 2008 wurden lediglich zwölf Patienten behandelt – also im Schnitt weniger als ein Fall pro Jahr.

Ein Forschungsteam um die Medizinische Universität Wien hat Daten von 32 verletzten Trainsurfern und 70 Opfern von Arbeitsunfällen zwischen 1994 und 2024 ausgewertet. Die Analyse wurde in der Wiener klinischen Wochenschrift veröffentlicht. Die Trainsurfer waren demnach überwiegend junge Männer mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren.