Beim Untergang einer Fähre vor der Atlantikküste Guyanas sind nach Angaben von Ministerpräsident Mark Phillips mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen; rund 83 weitere gelten als vermisst.

Hintergrund: Die Route zwischen Georgetown und Port Kaituma

Die Fähre war in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) im Atlantik auf dem Weg zwischen der Hauptstadt Georgetown und der abgelegenen Gemeinde Port Kaituma verunglückt. Insgesamt waren rund 180 Menschen an Bord gewesen. Wie der Ministerpräsident Mark Phillips heute mitteilte, wurden bisher über 75 Überlebende gerettet.

Nach Angaben der Behörden lief die Fahrt seit etwa acht Stunden, als in der Mitte der Nacht ein Notruf von dem Schiff abgesetzt wurde. Ein Überlebender berichtete dem Nachrichtenportal News Source, er habe ein lautes Geräusch gehört und gesehen, wie Wasser in das Boot strömte. Die Fähre habe sich danach geneigt und zu sinken begonnen.