Eine Fähre mit 133 Menschen an Bord ist vor der Küste Guyanas gekentert; 67 Insassen überlebten das Unglück, darunter 15 Kinder, während 66 Menschen weiter vermisst werden.

Hintergründe der Fahrt

Das Unglück ereignete sich, als die Fähre „Barima" am Samstagnachmittag von Georgetown, der Hauptstadt des südamerikanischen Landes, in Richtung Port Kaituma in der Essequibo-Region im Westen des Landes unterwegs war. An Bord befanden sich 116 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder. Nach Angaben des Infrastrukturministers Juan Edghill „setzte die Besatzung gegen 23.00 Uhr Ortszeit einen Notruf ab".

Nach Angaben der Tracking-Website Vesselfinder wurde das Schiff 1939 gebaut und war damit bereits 87 Jahre im Dienst. Edghill sagte, dass „eine große Welle die ‚Barima‘ zum Kentern gebracht" habe. Das Unglück geschah in der Nacht, als sich die meisten Menschen an Bord schlafend aufhielten.