Die 52-jährige Wienerin Eva Schütz, Gründerin des Online-Boulevardmediums 'Exxpress', hat am Dienstag offiziell ihre Bewerbung um die Generaldirektion des ORF bekanntgegeben.
In einer Aussendung kündigte Schütz eine 'umfassende Reformagenda unter dem Titel 'ORF 2030'' an, mit der sie den öffentlich-rechtlichen Sender strategisch neu ausrichten will.
Die ausgebildete Juristin und ehemalige Leichtathletin war stellvertretende Kabinettchefin im Finanzministerium unter Hartmut Löger in der ÖVP-FPÖ-Regierung unter Sebastian Kurz. Sie saß zudem in Aufsichtsräten der Volksbank Wien und von Unternehmen der ÖBB-Gruppe.
Reformpläne: Salzburger Modell und Gehaltsdeckel
In ihrer Kandidatur stellt Schütz finanzielle Transparenz in den Mittelpunkt. 'Sonderverträge, Sonderzulagen oder "intransparente Zusatzleistungen" sollten abgebaut werden, Gehälter "an der Spitze begrenzt und nachvollziehbar gemacht"', heißt es wörtlich.
