Der ehemalige Chef des ukrainischen Präsidialamts, Andrij Jermak, ist wegen Verdachts auf Geldwäsche in Millionenhöhe in Untersuchungshaft genommen worden.
Vorwürfe und Haftbedingungen
Das Gericht setzte eine Kaution in Höhe von 140 Millionen Hrywnja (umgerechnet 2,72 Millionen Euro) fest. Die Haft soll zunächst für 60 Tage gelten. Jermak und fünf weiteren Verdächtigen werden illegale Geschäfte bei einem Luxus-Wohnbauprojekt außerhalb von Kiew vorgeworfen. Dabei soll eine Summe von rund 10,5 Millionen Dollar gewaschen worden sein.
Die Anklage ließ Chats zwischen Jermak und einer Frau verlesen, die in seinen Telefonkontakten als "Veronika Feng-Shui Büro" gespeichert gewesen sein soll. Ukrainischen Berichten zufolge handelt es sich bei der 51-jährigen Kiewerin um eine astrologische Beraterin.

