Ein 18-jähriger Fahrer hat sich in Wien eine Hochgeschwindigkeitsjagd mit der Polizei geliefert und dabei bis zu 250 km/h erreicht, bevor er nach einem Rotlichtverstoß verunglückte.

Verfolgungsjagd mit extremem Tempo

Die Wiener Polizei wurde auf den jungen Fahrer aufmerksam, als er in der Nähe der A22 mit 190 km/h in einer 60-km/h-Zone unterwegs war. Der 18-Jährige beschleunigte daraufhin weiter und erreichte auf der Floridsdorfer Brücke vor dem Unfall noch Geschwindigkeiten von etwa 160 km/h. Laut Polizeiangaben stieg die Geschwindigkeit des BMW zeitweise auf bis zu 250 km/h an.

Die Verfolgungsjagd führte durch mehrere Straßenabschnitte in Wien, darunter auch den Bereich um den Kaisermühlentunnel. Die Beamten versuchten, den Fahrer zu stoppen, doch dieser ignorierte die Signale und setzte seine Fahrt fort.

Unfall mit Folgen

Nachdem der Fahrer eine rote Ampel überfahren hatte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW prallte gegen eine Verkehrsinsel und streifte eine Auffahrt zur A22. Durch den Aufprall wurde das Auto schwer beschädigt. Sowohl der 18-jährige Fahrer als auch sein 22-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.