Der frühere Präsidialamtschef der Ukraine, Andrij Jermak, ist seit dem 14. Mai 2026 in Untersuchungshaft, nachdem ihm und fünf weiteren Verdächtigen illegale Millionengeschäfte bei einem Luxusbauprojekt vorgeworfen werden.

Vorwürfe und Haftbedingungen

Der 54-jährige Jermak muss zunächst für 60 Tage in Haft, hat aber die Möglichkeit, gegen eine Kaution von umgerechnet 2,72 Millionen Euro freizukommen. Dies teilte der zuständige Richter bei der Verhandlung in Kiew mit. Jermak wies die Vorwürfe kategorisch zurück und erklärte, er verfüge nicht über die finanziellen Mittel, um die Kaution zu bezahlen.

Die Anklage wirft ihm und den weiteren Beschuldigten vor, in ein illegales Geschäft mit einem Luxusbauprojekt verwickelt zu sein. Die genauen Details der Vorwürfe wurden nicht öffentlich gemacht, doch die Ermittlungen konzentrieren sich auf mutmaßliche finanzielle Unregelmäßigkeiten in Millionenhöhe.