Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien sind 16 Personen festgenommen worden, während gleichzeitig mehr als 500 Cyberangriffe auf die Veranstaltung abgewehrt wurden.
Sicherheitsmaßnahmen und Festnahmen
Die Sicherheitsbehörden zogen während des ESC insgesamt 5.000 Beamte und zusätzlich 500 private Sicherheitskräfte heran, wie ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher mitteilte. Insgesamt wurden 22.000 Personen sicherheitsbehördlich überprüft, wie Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekannt gab. Dabei wurden 74 Anzeigen erstellt, davon 57 wegen Verstößen gegen das Verwaltungsrecht und 17 wegen Straftaten.
Von den 16 Festgenommenen waren 14 Teilnehmer einer Versammlung am Finaltag bei der Hauptbücherei, die gegen das Vermummungsverbot verstießen. "Die Verdächtigen hätten trotz Abmahnung die Örtlichkeit nicht verlassen", sagte der Wiener Landespolizeivizepräsident Dieter Csafan. Die meisten Anzeigen betrafen Verwaltungsverstöße, während strafrechtliche Delikte in der Minderheit blieben.

