Bulgarien hat am Samstagabend in der Wiener Stadthalle zum ersten Mal in seiner Geschichte den Eurovision Song Contest gewonnen.
Die bulgarische Sängerin Dara überzeugte mit ihrem energetischen Beitrag "Bangaranga" und sicherte sich damit den Sieg. Israel landete auf dem zweiten Platz, während mehrere Länder, darunter Spanien und die Niederlande, den Wettbewerb boykottierten.
Der historische Sieg
Bulgarien nahm seit rund 20 Jahren am Eurovision Song Contest teil, konnte jedoch bisher nie den ersten Platz erreichen. Von 2023 bis 2025 war das Land aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht dabei. Umso größer war die Überraschung, als Dara mit "Bangaranga" die Jury und das Publikum begeisterte.
Bulgarischer Premierminister Rumen Radev kommentierte den Erfolg auf Facebook: "Daras Sieg zeigt, dass Bulgarien den Eurovision Song Contest gewinnen kann." Er betonte, dass das Land nun Europa und die Welt beim ESC 2027 in Sofia willkommen heißen werde.
