Bei Israels Halbfinalauftritt beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien gab es Zwischenrufe, die auch im Fernsehübertragungsfeed zu hören waren.
Während des Auftritts von Israels Sänger Noam Bettan im ESC-Halbfinale ertönten Zwischenrufe wie "Stop Genocide!" in der Halle. Die Person wurde nach mehrfachen Aufforderungen entfernt, ebenso wie drei weitere Störer.
Bei Israels Halbfinalauftritt beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien gab es Zwischenrufe, die auch im Fernsehübertragungsfeed zu hören waren.
Während des Auftritts des israelischen Sängers Noam Bettan im ersten Halbfinale des ESC 2026 kam es zu einer Störung durch einen Zwischenrufer. Wie mehrere Quellen berichten, war in der Fernsehübertragung vor und während des Auftritts eine Person mit der Parole "Stop Genocide!" zu hören. Die Zwischenrufe waren deutlich wahrnehmbar und wurden von den Zuschauern in der Halle sowie den TV-Zuschauern registriert.
Die Veranstalter reagierten umgehend auf die Störung. "Die Person wurde später, nach weiterem Störverhalten und mehrmaligem Auffordern, dies zu unterlassen, aus der Halle gebracht", heißt es in einem gemeinsamen Statement des ORF und der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Der Zwischenrufer war jedoch nicht der Einzige, der während des Halbfinales für Unruhe sorgte.
Neben dem Zwischenrufer wurden drei weitere Personen aus der Halle verwiesen. "Drei weitere Personen wurden ebenfalls wegen störenden Verhaltens und Nicht-Einhaltens der Hausordnung der Halle verwiesen", heißt es in der Erklärung der Veranstalter. Die genauen Umstände der weiteren Störungen wurden nicht detailliert beschrieben, doch deutet die Formulierung darauf hin, dass es sich um wiederholte Verstöße gegen die Veranstaltungsregeln handelte.
Die EBU und der ORF betonten in ihrer Stellungnahme, dass solche Störungen nicht toleriert werden und die Sicherheit sowie der reibungslose Ablauf der Veranstaltung oberste Priorität haben. Die Entfernung der Störer erfolgte demnach nach standardisierten Protokollen, die bei Verstößen gegen die Hausordnung angewendet werden.