Die EU-Staaten haben sich bei einem informellen Außenministertreffen in Limassol darauf verständigt, vorerst keinen Sondergesandten für mögliche Ukraine-Friedensverhandlungen mit Russland zu benennen.

Mehrere hochrangige EU-Beamte und Diplomaten bestätigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Rande des Treffens, dass die Ernennung eines Sondergesandten derzeit nicht als sinnvoll erachtet wird. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas und führende Mitgliedstaaten teilen diese Einschätzung.

Statt Personalfragen zu klären, wolle die EU zunächst grundlegende strategische Fragen erörtern. Eine EU-Beamtin sagte der dpa: „Wir müssen uns darauf verständigen, worüber wir mit Russland sprechen wollen.“