Straßburg, 16 Juni 2026

Das Europaparlament und die EU-Mitgliedstaaten haben am Montagabend in Straßburg eine Einigung auf neue Regeln für Fluggastrechte erzielt, die unter anderem die Drei-Stunden-Regel sichern, mobilitätseingeschränkten Passagieren mehr Rechte geben und Preisvergleiche erleichtern sollen.

Die Präsidentin des Europaparlaments, Roberta Metsola, und der zyprische Verkehrsminister Alexis Vafeades, der die Mitgliedstaaten vertrat, unterzeichneten die Vereinbarung in Straßburg. Die Reform steht seit Jahren auf der politischen Agenda: EU-Mitgliedstaaten und Europaparlament hatten zuvor jahrelang über die Ausgestaltung der Fluggastrechte gestritten. Die Mitgliedstaaten hatten dabei ursprünglich gefordert, die Schwelle für Entschädigungen deutlich anzuheben, was am Ende aber nicht durchsetzbar war.