Brüssel, 09 Juni 2026

Die EU-Kommission hat den US-Konzern Meta per einstweiliger Anordnung verpflichtet, konkurrierenden Anbietern von KI-Assistenten wieder kostenlosen Zugang zur WhatsApp-Schnittstelle zu gewähren, und setzt ihm dafür eine Frist von fünf Werktagen.

Hintergrund: Was ist passiert?

Die EU-Kommission ordnete am Dienstag eine seltene Notfallmaßnahme gegen den WhatsApp-Mutterkonzern Meta unter Leitung von Mark Zuckerberg an. Damit soll sichergestellt werden, dass andere KI-Assistenten den Messenger-Dienst wieder kostenlos nutzen können. Bis zum Abschluss der laufenden Kartelluntersuchung gegen Meta bleibt die Anordnung in Kraft, wie die Brüsseler Behörde mitteilte.