Die Europäische Kommission hat am Mittwoch eine vertiefte Prüfung der geplanten Übernahme des Elektronikhändlers MediaMarktSaturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com angekündigt.
Subventionsverdacht im Fokus
Die Brüsseler Wettbewerbshüter teilten mit, dass ihre vorläufige Untersuchung darauf hindeute, dass JD.com möglicherweise ausländische Subventionen erhalten habe, die den EU-Binnenmarkt verzerren könnten. Konkret gehe es um Vorzugsfinanzierungen, Steueranreize und Zuschüsse.
Die Kommission äußerte zudem die vorläufige Sorge, dass „die Transaktion es dem fusionierten Unternehmen ermöglichen könnte, Investitions- und Geschäftsstrategien zu verfolgen, die sich auf die Wettbewerbsbedingungen im EU-Binnenmarkt auswirken könnten“. Es wird angenommen, dass die Mittel von der chinesischen Regierung stammen.
