Die EU-Außenminister haben am Dienstag in Brüssel über den Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle beraten, während die Generalbundesanwaltschaft wegen des Vorfalls wegen des Verdachts der versuchten Detonation von Sprengstoffen und der gefährlichen Störung des Luftverkehrs ermittelt.
Die Beratungen der EU-Außenminister erfolgten vor dem Hintergrund einer laufenden Untersuchung der deutschen Generalbundesanwaltschaft. Diese stuft den Vorfall als "schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland" ein, wie aus dem vertraulichen Vermerk hervorgeht, der der Presse vorliegt. Ermittelt werde wegen des Verdachts der versuchten Detonation von Sprengstoffen sowie der gefährlichen Störung des Luftverkehrs.
