Die Masern-Fallzahlen in den USA steigen weiter an, und in Pennsylvania ist nach Behördenangaben ein erster Mensch an den Folgen der Infektion gestorben.

Die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Pennsylvania bestätigte den Tod eines Patienten im Zusammenhang mit dem aktuellen Masern-Ausbruch. Damit ist es der erste registrierte Todesfall im Rahmen der jüngsten Welle, die seit Jahresbeginn weite Teile des Landes erfasst hat. Die genauen Umstände – darunter Alter, Vorerkrankungen und Impfstatus des Verstorbenen – wurden von den Behörden nicht im Detail veröffentlicht.

Pennsylvania hatte Masern über mehr als drei Jahrzehnte als nahezu ausgerottet eingestuft. Diese Erfolgsgeschichte bröckelt nun: Nach Angaben der staatlichen Gesundheitsbehörde ist die Zahl der bestätigten Infektionen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Die Behörden führen den Anstieg vor allem auf Impflücken in bestimmten Gemeinden zurück, in denen die Durchimpfungsraten unterhalb der von Experten empfohlenen Schwelle von 95 Prozent liegen.