Die Staatsanwaltschaft Graz hat ihre Ermittlungen gegen den Immobilien-Unternehmer Erwin Soravia und einen Steuerberater wegen des Verdachts auf schweren Betrug im Zusammenhang mit dem Projekt „Hospiz am Arlberg" eingestellt.

Die Grazer Anklagebehörde begründete die Einstellung damit, dass ein Anfangsverdacht einer Straftat, insbesondere im Hinblick auf das Verbrechen des Betruges, nicht erkennbar sei. Das geht aus der detaillierten Begründung des Einstellungsbescheids hervor, die der APA vorliegt. Im Frühjahr 2023 hatten Ermittlungen wegen des Verdachts begonnen, Soravia und der Steuerberater könnten Investoren mit falschen Angaben zum Baufortschritt, zur Vorlage einer Liegenschaftsanalyse und zum Verschweigen von Werk- und Darlehensverträgen getäuscht haben.