Nach dem Tod eines ungeborenen Babys am Universitätsklinikum Graz (LKH) hat die Staatsanwaltschaft Graz Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen einen Arzt und mögliche weitere, noch unbekannte Personen eingeleitet.

Wie Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, am Mittwoch einen entsprechenden Medienbericht bestätigte, richten sich die Ermittlungen gegen einen Arzt und mögliche weitere, noch unbekannte Personen. Erste Einvernahmen hätten bereits stattgefunden, sagte Kroschl.

Eine hochschwangere Frau war vor knapp drei Wochen wegen auffälliger Herztöne und nachlassender Kindesbewegungen von ihrer Gynäkologin ins Spital überwiesen worden. Sie wurde untersucht und zur Überwachung behalten, als sie am nächsten Tag nochmals untersucht wurde, war das Kind im Mutterleib verstorben.