Eine Serie von Anschlägen auf Umspannwerke und Kabelbrücken in Deutschland hält Polizei und Sicherheitsbehörden seit Monaten in Atem; die Ermittlungen gegen die mutmaßlich linksextremistischen Vulkangruppen verlaufen bislang im Verborgenen.

Den Tätern wird ein Name zugeschrieben, der wie ein Drohszenario klingt: "Vulkangruppe – Den Herrschenden den Saft abdrehen". Kurz nach dem Anschlag in Berlin-Lichterfelde bekannte sich die Gruppierung zu der Tat. Nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) gehen bislang 13 Anschläge auf das Konto solcher Vulkangruppen, die seit 15 Jahren aktiv sind. Die ersten dokumentierten Taten unter dem Namen "Das Grollen des Eyjafjallajökull" richteten sich im Mai 2011 gegen das Berliner Schienennetz.