Catherine Hofbauer, alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Buben mit schwerem Herzfehler, hat in Wien an einem durchschnittlichen Morgen rund zwei Stunden Pflegeroutine zu bewältigen und ist auf Entlastungsangebote angewiesen, die in Österreich nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Hofbauer lebt in Wien und betreut ihren Sohn allein, der an einem sehr schweren Herzfehler leidet, der eine komplexe Mehrfachbehinderung mit sich bringen würde. „Ihr Sohn habe einen sehr schweren Herzfehler, was eine komplexe Mehrfachbehinderung mit sich bringen würde“, berichtet sie über die Diagnose. An einem normalen Tag „haben wir an die zwei Stunden Pflegeroutine in der Früh“, schildert die Mutter den Alltag.
Damit sie überhaupt Termine wahrnehmen oder zur Ruhe kommen kann, bringt sie ihren Sohn zweimal im Monat in das Wiener Tageshospiz „ZeitRaum“ des Kinderpalliativteams MOMO. „Es wird auch darauf eingegangen, was ich gerade brauche“, sagt Hofbauer über die psychosoziale Begleitung, die sie dort erhält. Die Mutter beschreibt den Ort als „ein sehr freundlicher Ort. Man fühlt sich gut aufgehoben.“
