Ein Landesgericht in Eisenstadt wird am Nachmittag über die Fortsetzung der Untersuchungshaft eines 39-jährigen Mannes entscheiden, der im Fall der manipulierten Hipp-Babygläser verdächtigt wird.

Untersuchungen laufen auf Hochtouren

Die Ermittlungen in dem Fall laufen derzeit auf Hochtouren, wobei die Behörden in Österreich, der Slowakei und Tschechien eng zusammenarbeiten. In mehreren Ländern waren vergiftete Babygläser der Marke Hipp beschlagnahmt worden. Bei der Untersuchung eines im Burgenland sichergestellten Glases wurde Rattengift festgestellt, das zwar nicht lebensbedrohlich ist, aber gesundheitliche Schäden verursachen kann.

Die Staatsanwaltschaft in Eisenstadt will nun klären, ob das bei einer Hausdurchsuchung gefundene Rattengift mit dem in den Hipp-Gläsern identisch ist. Ein entsprechendes Gutachten steht jedoch noch aus.