London, 03 August 2026
Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone-Industrie ist im Juli 2026 nach Angaben von S&P Global auf 49,8 Punkte gestiegen und signalisiert damit eine leichte Erholung der Industriekonjunktur im Währungsraum.
Der von S&P Global erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie der Eurozone kletterte im Juli auf 49,8 Punkte, nachdem der Wert im Vormonat noch bei 49,5 gelegen hatte. Ein Wert unter 50 deutet auf eine Schrumpfung des Sektors hin, der Anstieg zeigt jedoch, dass sich der Abwärtstrend weiter abschwächt. Der Index für die Gesamtwirtschaft, der auch den Dienstleistungssektor einschließt, wurde von S&P Global separat ausgewiesen.
S&P-Global-Chefökonom Chris Williamson erklärte, die Juli-Daten ließen Anzeichen einer Stabilisierung erkennen. „Supply chain burdens and energy prices remain at a high level given ongoing tensions in the Middle East“, sagte Williamson laut der Meldung. Damit verwies er auf zwei zentrale Risikofaktoren, die den Produktionsstandort Europa weiter unter Druck setzen.
