Die österreichische Regierung und die Grünen haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien verständigt, wobei die Ausbauziele für 2030 und 2035 angehoben und die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden sollen.
Die Koalitionsregierung und die oppositionellen Grünen haben am Donnerstag eine Einigung über den Ausbau erneuerbarer Energien erzielt. Damit endete ein politischer Konflikt, in dem die Grünen das Gesetz zunächst blockiert hatten, weil sie höhere Ausbauziele forderten. Im Gegenzug für die Zustimmung der Grünen werden die Zielmarken für den Ausbau von Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie für Batteriespeicher angehoben.
Wie die Parteien am Donnerstag mitteilten, wird das Ausbauziel für 2030 um 3 Terawattstunden (TWh) auf nun 30 TWh erhöht. Für 2035 peilt die Vereinbarung mindestens 40 TWh an. Im Gegensatz zur bisherigen Fassung des Gesetzes sieht der Kompromiss verbindliche Vorgaben für die Bundesländer vor, die innerhalb von höchstens drei Jahren festgelegt werden sollen.
