Mit einem vielfältigen Bühnenprogramm und hunderten Besuchern hat das Demokratiefest 'Bad Freienwalde ist bunt' am Sonntag ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt – fast genau ein Jahr nach einem gewaltsamen Angriff auf die Vorjahresveranstaltung.

Die Veranstaltung in der Kleinstadt im Landkreis Märkisch-Oderland verlief nach Polizeiangaben ohne Störungen. Aufgrund der eingestellten Ermittlungen gegen einen ehemaligen Tatverdächtigen war das Fest mit einer erhöhten Polizeipräsenz abgesichert worden.

Brandenburgs Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt, René Wilke (SPD), zeigte sich beeindruckt von der Resonanz. „Das, was im letzten Jahr hier passiert ist, war ja ein ganz klarer Versuch der Einschüchterung“, sagte Wilke. Der Versuch, Menschen Angst einzujagen und ihnen das Gefühl zu geben, nicht willkommen zu sein, sei jedoch gescheitert: „Dieser Versuch hat nicht geklappt – das zeigen die Menschen hier ganz eindeutig, es sind so viel mehr da.“