Während in der Demokratischen Republik Kongo die Ebola-Todeszahlen steigen und eine Masernepidemie in Bangladesch bereits über 500 Kinderleben gefordert hat, sorgen in Deutschland eine Entschädigungsmöglichkeit für Opfer des Leipziger Anschlags, eine Stoffwechselforschung zu braunen Fettzellen und der Abschied der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch für Schlagzeilen.

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hat sich weiter verschärft. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Samstagabend 204 Todesfälle in drei Provinzen registriert, bei 867 Verdachtsfällen. Noch am Freitag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 177 Toten und 750 Verdachtsfällen gesprochen. Die WHO hat den Ausbruch inzwischen zu einer internationalen Gesundheitsnotlage erklärt.