In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus weiter aus, und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle registriert.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus gab die Fallzahlen am Sonntag bekannt und forderte eine dringende Waffenruhe im Osten des Landes. Die anhaltenden Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und der Miliz M23 machten es äußerst schwierig, den Ausbruch einzudämmen, sagte er.

Bei dem aktuell zirkulierenden Erreger handelt es sich um die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus, die erstmals 2007 nachgewiesen wurde. Für diesen Stamm gibt es nach WHO-Angaben weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine etablierte Behandlungsmethode.

Kein Impfstoff für Bundibugyo-Variante