Kinshasa, 22 Mai 2026

Die Demokratische Republik Kongo kämpft mit dem größten Ebola-Ausbruch seit der Epidemie von 2018 bis 2020, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag mitteilte.

Die Provinz Ituri im Osten des Landes ist am stärksten betroffen, mit 671 Verdachtsfällen und 160 vermuteten Todesfällen, wie das kongolesische Gesundheitsministerium berichtet.

Bislang wurden 82 Infektionen und sieben Todesfälle offiziell bestätigt, dazu kommen 177 ungeklärte Todesfälle und fast 750 Verdachtsfälle.

Die WHO hat das Risiko für den Kongo als "sehr hoch" eingestuft, für die Region als "hoch" und auf globaler Ebene als "niedrig", wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte.

Aktuelle Lage

Zwischen 2018 und 2020 starben im Osten des Kongo 3500 Menschen an Ebola, während der Epidemie in Westafrika 2014 und 2015 mehr als 11.000.