Genf, 01 August 2026

Die WHO schlägt Alarm wegen der unzureichenden Überwachung von Kontaktpersonen beim Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, wo nach Angaben von Spezialisten nur höchstens 80 Prozent der Kontakte über einen Zeitraum von drei Wochen beobachtet werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auf die sich zuspitzende Lage beim aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo hingewiesen. Demnach würden derzeit nur höchstens 80 Prozent der Kontaktpersonen von Infizierten über den notwendigen Zeitraum von drei Wochen hinweg auf eine mögliche Ansteckung hin überwacht. Damit liegt die Quote deutlich unter der Schwelle, die Fachleute für eine wirksame Eindämmung des Virus als erforderlich ansehen.