Heiligenblut, Kärnten, 26. April 2026

Drei tschechische Autofahrer sind auf der Großglockner Straße im Bezirk Spittal/Drau wegen Verdachts auf erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen angezeigt worden.

Feststellungen der Polizei

Die Polizei meldete am 26. April 2026, dass alle drei Fahrer im Zusammenhang mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten auf der B107, auch bekannt als Großglockner Straße, kontrolliert wurden. Die Beamten zogen die Führerscheine der Fahrer ein und leiteten entsprechende Anzeigen ein. Die genauen Geschwindigkeiten wurden nicht genannt, doch die Polizei bestätigte, dass es sich um signifikante Verstöße handelte.

Besonders auffällig war der Fall eines 50-jährigen tschechischen Fahrers, dessen Führerschein beschlagnahmt wurde. Sein 18-jähriger Sohn übernahm daraufhin das Steuer, um die Fahrt fortzusetzen. Dies geschah trotz der zuvor festgestellten Geschwindigkeitsverstöße, was die Beamten zusätzlich registrierten.

Konsequenzen und weitere Schritte

Die Anzeigen gegen die drei Fahrer wurden an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Die Polizei betonte, dass hohe Geschwindigkeiten auf der Großglockner Straße besonders riskant sind, da die Strecke durch alpine Gebiete führt und enge Kurven sowie steile Abhänge aufweist.

Der Fall des 18-jährigen Sohnes, der nach der Beschlagnahmung des Führerscheins seines Vaters das Fahrzeug übernahm, wirft Fragen zur rechtlichen Handhabe solcher Situationen auf. Die Polizei prüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.