Ein 19-jähriger Fahrer wurde von der Polizei in Kärnten gestoppt, nachdem er im Oswaldibergtunnel auf der Tauernautobahn (A10) mit 199 km/h geblitzt wurde – fast doppelt so schnell wie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Verfolgung und Messung
Die Polizei hatte den jungen Mann bereits zuvor bemerkt, als er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholte. Eine Streife nahm die Verfolgung auf und konnte den Fahrer schließlich stellen. Neben der extremen Geschwindigkeit im Tunnel wurde der 19-Jährige auch bei Villach West mit 190 km/h gemessen, obwohl dort maximal 130 km/h erlaubt sind.
Die Tauernautobahn (A10) ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Österreich und bekannt für ihre strengen Geschwindigkeitskontrollen, insbesondere in Tunneln. Der Oswaldibergtunnel gilt aufgrund seiner engen Kurven und begrenzten Sichtverhältnisse als besonders unfallträchtig.
Konsequenzen und rechtliche Schritte
Der Fahrer muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von fast 100 km/h im Tunnel drohen nicht nur hohe Geldstrafen, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis. Die Polizei Spittal an der Drau bestätigte, dass der Fall an die zuständige Behörde weitergeleitet wurde.
Experten weisen darauf hin, dass solche Geschwindigkeiten im Tunnel lebensgefährlich sind. "Bei einem Unfall in dieser Situation hätte es zu einer Katastrophe kommen können", so ein Sprecher der Verkehrspolizei Kärnten. Die A10 ist besonders im Abschnitt bei Villach stark frequentiert, was das Risiko zusätzlich erhöht.

