Die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus hat in ihrem Jahresreport 2025 mit 1.684 registrierten Fällen einen Höchstwert verzeichnet, darunter ein rassistisch motivierter Mord in Wien-Donaustadt.

Die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus hat in ihrem Jahresreport 2025 mit 1.684 registrierten Fällen einen Höchstwert verzeichnet. Das Jahr markiere "eine besonders besorgniserregende Entwicklung", sagte Rumeysa Dür-Kwieder bei der Präsentation am Donnerstag. Unter den registrierten Vorfällen befand sich auch ein rassistisch motivierter Mord.

Im Oktober 2025 erschoss ein 50-Jähriger in Wien-Donaustadt seinen Nachbarn und soll bei seiner Festnahme "Das muslimische Arschloch hat's verdient" und "Ich habe die iranische Sau umgeschissen" gesagt haben. Im März wurde er wegen Mordes zu 19 Jahren Haft verurteilt.