Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Sicherheitslage in Deutschland als hoch eingestuft und zugleich eine weitreichende Reform der Nachrichtendienste angekündigt, über die das Bundeskabinett am 13. August entscheiden soll.

Dobrindt begründete die Hochstufung mit einer verschärften Aufklärungs- und Melde­lage. „Die vermehrte Melde- und Aufklärungslage hat mich dazu veranlasst, die bislang formulierte abstrakte Bedrohungslage zu einer hohen Bedrohungslage hochzustufen“, sagte er der Zeitung Welt am Sonntag in einem Vorabbericht. „Das bedeutet, dass in Deutschland jederzeit mit dem Risiko von Anschlägen zu rechnen ist.“