Berlin, 23 Juli 2026

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass die wirtschaftlichen Folgen einer AfD-geführten Bundesregierung Sachsen-Anhalt überdurchschnittlich hart treffen würden, während die Landtagswahl am 6. September bevorsteht.

Das DIW unter Leitung von Präsident Marcel Fratzscher hat die ökonomischen Auswirkungen der AfD-Forderungen – von einem Stopp der Zuwanderung über einen EU- und Euro-Ausstieg bis zu Sparmaßnahmen bei staatlichen Institutionen – modellhaft durchgerechnet. Das Ergebnis: Regionen mit hohem AfD-Stimmenanteil wären die Verlierer einer solchen Politik. In Sachsen-Anhalt, wo die AfD in Umfragen deutlich vorne liegt, wären die Einkommensverluste demnach doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Im Schnitt müssten die Menschen dort rund 1.600 Euro pro Kopf an Jahreseinkommen verlieren, rund 10.000 Arbeitsplätze könnten wegfallen.