Der Non-Food-Discounter Kodi hat beim Amtsgericht Halle (Saale) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, rund die Hälfte der bundesweit 150 Filialen steht nach Angaben der Geschäftsführung vor dem Aus.
Die Kodi Handels GmbH mit Sitz in Oberhausen und eingetragenem Gesellschaftssitz in Landsberg in Sachsen-Anhalt reichte den Antrag am Montag ein, wie die „Lebensmittel Zeitung" zuerst berichtete. Das Gericht ordnete daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung an. Zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Lucas Flöther bestellt, der das Verfahren begleiten soll. Geschäftsführer Fabian Grund erklärte, Ziel sei es, den Fortbestand zu sichern: „Die Ausgangslage ist allerdings nicht einfach."
