Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstag und Freitag an mehreren Stationen in Deutschland neue Hitzerekorde gemessen und die 40-Grad-Marke teils deutlich überschritten.
Am Donnerstag und Freitag registrierten die Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Spitzenwerte, die teils über der bisherigen Bestmarke lagen. In Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt kletterte das Thermometer nach DWD-Angaben auf 39,7 Grad, womit der frühere Rekord an dieser Station übertroffen wurde. Auch in Kitzingen in Bayern und in Ohlsbach in Baden-Württemberg wurden neue Stationsrekorde gemessen. Am Möhnesee in Nordrhein-Westfalen stieg die Temperatur auf 40,1 Grad.
Die Hitze traf am Freitag nahezu ganz Deutschland. Lediglich direkt an der See und im höheren Bergland blieben die Werte laut DWD unterhalb der 30-Grad-Marke. In den Ballungsräumen wie Frankfurt am Main lagen die Höchsttemperaturen verbreitet bei 37 bis 39 Grad. Der DWD sprach von einer außergewöhnlichen Wetterlage, die durch beständige Hochdruckgebiete und trockene Luft aus südlichen Breiten begünstigt wurde.
