Der designierte ORF-Generaldirektor Clemens Pig hat am Donnerstag seine Pläne für den öffentlich-rechtlichen Sender vorgestellt und dabei unter anderem die Einrichtung einer „Bad Bank" für defizitäre Bereiche, eine Haushaltsabgabe sowie ein Sparprogramm angekündigt.

Komplexes Unternehmen mit tausenden Beschäftigten

Pig sprach von einem komplexen Unternehmen, das vor einer grundlegenden Umstrukturierung stehe. „Ja, das ist ein komplexes Unternehmen mit vielen Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", sagte er. Der ORF beschäftigt nach seinen Angaben mehrere tausend Menschen; eine genaue Zahl nannte er nicht.

Konkret plant Pig die Ausgliederung verlustbringender Geschäftsfelder in eine eigene „Bad Bank". Damit sollen diese Bereiche getrennt von profitablen Sendungs- und Programmmarken des ORF geführt und saniert werden. Welche konkreten Einheiten davon betroffen wären, ließ der designierte Generaldirektor zunächst offen.