Das neue ORF-Führungsteam, porträtiert in einer Reihe von Medienberichten, sieht sich mit Vorwürfen der parteinahen Einflussnahme und mit Kritik an der fachlichen Eignung einzelner Mitglieder konfrontiert.

Das Porträt des ORF-Teams zeichnet ein Bild der aktuellen Führungsriege des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Im Mittelpunkt stehen die Entscheidungen von Generaldirektor Roland Weißmann sowie die Rolle des Landesstudios Wien und von ORF Niederösterreich bei der personellen Neuaufstellung.

Ein zentraler Vorwurf, den die Kronen Zeitung aufgreift, betrifft angebliche Forderungen aus dem Umfeld der FPÖ. Demnach soll der ehemalige FPÖ-Geschäftsführer und frühere Klubobmann im Wiener Rathaus, Peter Lederer, in einem lautstarken Telefonat mit Weißmann Veränderungen in der ORF-Chefredaktion verlangt haben. Diese hätten sich unter anderem auf Johannes Bruckenberger ausgewirkt.