CK Hutchison verfolgt im internationalen Schiedsverfahren eine Schadenersatzforderung in Höhe von 11,7 Milliarden HK$ (rund 1,5 Milliarden US-Dollar) gegen Panama, die zwei Hafenterminals an beiden Enden des Panamakanals betrifft.

Der in Hongkong ansässige Mischkonzern bestätigte die Forderung am Mittwoch und argumentierte, dass Panamas Handhabung der Hafen Konzessionen gegen die Bedingungen des ursprünglichen Vertrags sowie vertragliche Verpflichtungen verstoßen habe. Im Zentrum des Streits steht Panama Ports Company, die Hutchison-Tochtergesellschaft, die die beiden kanalnahen Terminals seit Langem betreibt.

In einer Erklärung beschuldigte CK Hutchison Panama, sich in einer Weise verhalten zu haben, die mit internationalen Rechtsnormen unvereinbar sei. „Panama hat gezeigt, dass es zu einem Risikoland geworden ist, das die Rechtsstaatlichkeit, die Rechtsform von Unternehmen, den Geltungsbereich von Vertragsparteien, den Geltungsbereich von Schiedsvereinbarungen, vertragliche Rechte und die Beilegung vertraglicher Streitigkeiten missachtet“, so das Unternehmen.