Chiles Präsident Jose Antonio Kast hat nach schweren Unwettern und Überschwemmungen im Norden des Landes für die Region Coquimbo und die Provinz Huasco den verfassungsmäßigen Katastrophenzustand ausgerufen, wie die chilenische Regierung am 20. Juli 2026 mitteilte.

Ausmaß der Zerstörung

Die chilenische Zivilschutzbehörde meldete fünf Todesopfer, die auf die heftigen Niederschläge zurückzuführen sind. Zudem gelten vier weitere Menschen als vermisst. Mehr als 2.200 Menschen seien unmittelbar von dem Sturm betroffen, etwa durch Verletzungen oder Sachschäden, hieß es von den Behörden.

Präsident Kast ordnete die Aktivierung dieses verfassungsmäßigen Ausnahmezustands und begründete den Schritt mit einer deutlich verschärften Lage vor allem in der Region Coquimbo sowie in der nördlich gelegenen Provinz Huasco. Der Sturm habe sich seit Mitte Juli vor allem über den normalerweise trockenen Wüstenregionen Coquimbo und Atacama entladen, teilte die Regierung mit.