Chemnitz, 01 Juli 2026

Die monumentale Karl-Marx-Büste in Chemnitz, umgangssprachlich "Nischel" genannt, wird im August geöffnet, um nach fast 55 Jahren Standzeit mögliche Korrosionsschäden im Inneren zu untersuchen.

Am Karl-Marx-Monument in Chemnitz haben die Vorbereitungen für eine grundlegende Sanierung begonnen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, soll das Innere der 40 Tonnen schweren Bronze-Büste im August geöffnet werden. Zuvor war bereits eine Materialprobe entnommen worden. Damit solle verhindert werden, dass bei der Öffnung Material der Bronzeplatten beschädigt werde, erklärte die Stadt.

Hintergrund zum Monument

Der sogenannte "Nischel" gilt als das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Nach Angaben von Götz Rommel vom Bauamt der Stadt Chemnitz gegenüber MDR SACHSEN muss das Denkmal nach fast 55 Jahren Standzeit auf Korrosionsschutz überprüft werden. "Beide Denkmale stammen aus derselben Werkstatt in der damaligen Sowjetunion", sagte Rommel mit Blick auf ein weiteres Monument ähnlicher Bauart.