In der achten Verhandlungsrunde ist in der Nacht auf Freitag ein neuer Kollektivvertrag für die rund 50.000 Beschäftigten der österreichischen Chemischen Industrie erzielt worden.
Wien – Nach acht Verhandlungsrunden einigten sich die Gewerkschaften PRO-GE und GPA mit den Arbeitgebern der Chemischen Industrie auf einen neuen Kollektivvertrag. Die Ist-Löhne und -Gehälter steigen demnach um 1,8 Prozent, maximal aber 100 Euro. Die Mindestlöhne, Mindestgehälter und Lehrlingseinkommen werden um 2 Prozent erhöht.
Basis für die Gespräche war eine rollierende Inflation von 3,35 Prozent, der bisherige KV-Brutto-Mindestlohn lag bei 2.477 Euro. Zusätzlich zur Lohnsteigerung erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 300 Euro oder einen zusätzlichen freien Tag.
