Albert Stegemann, hat mit Forderungen nach einer stärkeren Belastung von Angehörigen und Eigenheimbesitzern eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der Pflegeversicherung angestoßen.

Stegemann kritisierte in Gesprächen mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und der „Bild“-Zeitung die seiner Ansicht nach zu großzügigen Regelungen in Deutschland. Er sagte, die derzeit geltende Einkommensgrenze von 100.000 Euro jährlich, ab der Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen müssen, sei „mehr oder weniger willkürlich“.

Der Unionsfraktions-Vize schlug vor, diese Grenze abzusenken. „Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen wird, herunterzusetzen“, wird er zitiert. Die Schwelle war im Jahr 2020 eingeführt worden.