Sechs Jahre nach dem Bekanntwerden der jahrelangen Malaise bei der Commerzialbank in Mattersburg ist der Großteil der damit verbundenen Strafverfahren in Burgenland abgeschlossen, wie die zuständige Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) mitteilt.
Schuldsprüche und Strafen
Die Vorwürfe gegen die Beschuldigten umfassen unter anderem gewerbsmäßig schweren Betrug, Veruntreuung, Untreue, betrügerische Krida, Bilanzfälschung und Geldwäscherei. Laut WKStA gab es in der Causa bereits mehrere Schuldsprüche. „Es habe in der Causa bereits mehrere Schuldsprüche gegeben, hielt die WKStA fest." Gemeinsam mit der ehemaligen Vorständin Franziska Klikovits wurden drei Unternehmer verurteilt, deren eigentlich zahlungsunfähige Firmen durch Geldzuflüsse aus der Bank angeblich künstlich am Leben gehalten wurden. Zwei von ihnen erhielten Haftstrafen von drei Jahren und acht Monaten.
