Berlin, 08 Juli 2026
Die Bundeswehr plant nach Informationen aus der Industrie den Aufbau einer Konstellation von rund 1200 Satelliten im Weltraum, wofür bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Milliarden Euro ausgegeben werden sollen.
Nach Informationen aus der Industrie will die Bundeswehr in den kommenden Jahren eine eigene Großkonstellation aus Satelliten im Erdorbit aufbauen. Wie zwei mit den Plänen vertraute Personen dem Handelsblatt sagten, ist die Rede von insgesamt etwa 1200 Satelliten. Die Konstellation soll der Bundeswehr demnach ein deutlich genaueres Lagebild ermöglichen und die Aufklärung von Truppen, Panzern sowie weiteren Objekten verbessern.
Die Pläne sind Teil eines umfangreichen Investitionsprogramms im All. Bis zum Jahr 2030 will die Bundeswehr eigenen Angaben zufolge mindestens 30 Milliarden Euro für Weltraumprojekte ausgeben. Neben der neuen Großkonstellation sind weitere Systeme vorgesehen, darunter auch das Projekt „Spacesystem for persistent operational tracking 2", intern als Spock 2 bezeichnet. Damit soll die Fähigkeit zur dauerhaften Objektverfolgung aus dem All ausgebaut werden.
