Bremen/Düsseldorf, 11. Juni 2026
Der Bremer Satellitenhersteller OHB und der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall haben ein Joint Venture gegründet, das beim bislang größten Satellitenprojekt der Bundeswehr die Gesamtverantwortung übernehmen soll.
Das neue Unternehmen trägt den Namen „OHB Rheinmetall Space Networks GmbH" und hat seinen Sitz in Bremen. Wie aus Berichten von „Handelsblatt" und „Financial Times" hervorgeht, hatten OHB und Rheinmetall sich zuvor gemeinsam um das Vorhaben beworben, das als das bislang umfangreichste Satellitenprogramm der deutschen Streitkräfte gilt. Der erwartete Auftragswert liegt den Berichten zufolge bei bis zu zehn Milliarden Euro.
