Bundestag und Bundesrat haben am Freitag den Weg für ein milliardenschweres Sparpaket der gesetzlichen Krankenversicherung freigemacht, das steigende Ausgaben abfedern und 2027 einen Anstieg der Krankenkassenbeiträge verhindern soll.
Das Gesetzespaket zielt darauf ab, eine gewachsene Finanzlücke von 18,8 Milliarden Euro zu schließen und den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz bei 2,9 Prozent zu stabilisieren. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) erklärte, mit dem Paket werde genau diese Lücke geschlossen. Der allgemeine Beitragssatz, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte tragen, bleibt unverändert bei 14,6 Prozent des Bruttolohns.
