Die Bundesnetzagentur hat im ersten Halbjahr 2026 rund 21.500 Beschwerden über verbotene Werbeanrufe in Deutschland registriert, 13 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres.
Wie die Bundesnetzagentur auf Anfrage mitteilte, lag sie im ersten Halbjahr bei rund 21.500. Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende Trend steigender Beschwerdezahlen fort. In den ganzen Jahren 2024 und 2025 waren die Beschwerden um sechs beziehungsweise acht Prozent gestiegen. Auch im bisherigen Jahresverlauf 2026 hält der Anstieg laut der Behörde unvermindert an.
Rechtliche Lage: nur mit Einwilligung erlaubt
Telefonwerbung ist in Deutschland nur erlaubt, wenn der Angerufene vorher seine Zustimmung erteilt. Dennoch gehen bei der Bundesnetzagentur weiterhin zahlreiche Meldungen über unerwünschte Anrufe ein, sogenannte Cold Calls. Die Behörde betont, dass sie gegen derartige Verstöße mit Bußgeldern vorgehen kann.
