Berlin, 30 Juni 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant eine Preisobergrenze und ein neuartiges geschütztes Ticket, um dem Handel mit überteuerten Eintrittskarten auf dem Zweitmarkt einen Riegel vorzuschieben.

Gewerbliche Wiederverkäufer kaufen Tickets in Massen auf, nicht selten mithilfe automatisierter Software, sogenannter Bots, und verkaufen sie anschließend zu deutlich höheren Preisen weiter. Im Interview mit dem Portal Web.de kritisierte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig diese Praxis scharf: „Das ist Geschäftemacherei auf dem Rücken der Fans“. Sie verwies darauf, dass „14-Euro-Tickets“ mitunter „für 250 Euro weiterverkauft“ würden.