Die Bundesregierung plant, ihren Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten im kommenden Jahr von 6,5 Milliarden Euro auf rund 5,5 Milliarden Euro zu senken, wodurch Haushalte und Industrie mit höheren Stromnetzkosten rechnen müssen.
Was plant die Bundesregierung?
Nach dem Regierungsentwurf zum Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds (KTF) ist im kommenden Jahr ein Zuschuss von rund 5,5 Milliarden Euro vorgesehen – nach 6,5 Milliarden Euro in diesem Jahr. Das wäre eine Kürzung um fast 15 Prozent. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur dpa-AFX in einer Berlin datierten Übersicht.
Die Folgen für Endkundinnen und Endkunden beziffert das Vergleichsportal Verivox: Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) zahle dann rund 12 Euro mehr, Paare mit einem Jahresverbrauch von 2.800 kWh würden um rund 8 Euro mehr belastet, bei einem Single-Haushalt mit 1.500 kWh seien es rund 5 Euro mehr. „Je nach Wohnort kann die Erhöhung der Netzentgelte deutlich stärker, aber auch gar nicht ins Gewicht fallen“, erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck.
